Das Schloss thront in Marburg ähnlich wie in Heidelberg etwas über der Stadt. Marburg ist ohnehin eingeteilt in enie Ober- und eine Unterstadt, die mit einem altmodischen Fahrstuhl verbunden sind: mal auprobieren! Foto: Dirk Schmidt
...ist die Elisabeth-Kirche (für Einheimische: E-Kirche). Erstens haben ihr die damaligen Baumeister zwei imposante Türme verpasst, weshalb man von jedem Punkt der Stadt die Kirche sofort sehen kann. Zweitens liegt sie zentral, egal, ob man eher in die Oberstadt oder weiter Richtung City will.
Das Wahrzeichen...
...könnte schon wieder die E-Kirche sein, aber ebenso wird die „Skyline“ vom Schloss bestimmt. Es thront quasi in der Mitte der Altstadt, und Straßen voller Fachwerkhäuser drängen sich ehrfurchtsvoll an seinen Hügel. Alternatives Wahrzeichen: der Student an sich. Denn diese Spezies prägt das Flair der Stadt wie nichts anderes.
Die angesagteste Kneipe...
Oha – schwierige Frage, denn die einen sagen so, die anderen so. Fest steht: Die Kneipenlandschaft macht wirklich Laune in Marburg. Freunde der Livemusik besuchen den Jazzkeller "Cavete" oder das Pub "Molly Malones". Ansonsten empfiehlt sich das „Reits“, uriger wird’s im "Caveau" (mit Raucherbereich!)
Das romantischste Fleckchen...
...entweder wieder rauf auf den Schlossberg (mit ein paar sehr versteckten Nischen entlang des Weges) oder am Lahnufer spazierengehen – an passender Stelle stehen dort Parkbänke. Wem bei solchen Gelegenheiten die Worte fehlen, kann sich von einem netten "Goodie" helfen lassen: Auf dem Spiegelslustturm steht ein Herz, dass per Anruf zum Leuchten gebracht wird. Einfach 09005-771207 wählen (kostet je nach Netz zwischen 0,49 und 2 Euro) und schon ist eine charmante Liebeserklärung auf dem Weg.
Das prominenteste Kind der Stadt...
Nicht hier geboren, aber berühmt geworden: Emil von Behring. Auch wer ihn nicht kennt, verdankt ihm einiges. Denn Behring zauberte das Konzept der Schutzimpfung aus dem Hut. Seitdem haben wir ganz vergessen, dass Tetanus oder Diphterie bis ins 20. Jahrhundert tödliche Bedrohungen waren.
Der überflüssigste Laden...
...ist meiner Meinung nach der (leider zentral gelegene) Takko-Markt – in Sachen Ambiente und Sortiment gleichermaßen geschmacklos. Wenn es aber ums Einkaufen geht, bietet Marburg weit mehr als den Durchschnitt. Ob ausgefallener Kunstkram, typisch Studentisches oder Fachhandel, der seinem Namen gerecht wird: Sie bilden ein wunderbares Gegenstück zu den großen Allerweltsketten. Gehäuft finden sich solche Läden in der Oberstadt und im Stadtteil Weidenhausen.
Das Kurioseste aus der Regionalküche...
...sind "essbare Pflastersteine" – zu kaufen im Café Klingelhöfer. Und sooo lecker…!
Der dümmste Spruch...
„Kein Parkplatz mehr? Ach, dann fahr ich in die Oberstadt, da gibt’s bestimmt noch was.“
Der bekannteste Brauch...
Schön: das Maieinsingen auf dem Marktplatz
Weniger schön: der Frühschoppen der Burschenschaften an derselben Stelle.
Das schärfste Chili gibt es im...
..."Mexicali" oder "Havanna".
Der Fettnäpfchen-Satz...
"Hey, gestern war ich mit den Rheinfranken (stark angebräunte Burschenschaft) feiern – das sind ja richtig nette Jungs!"
Die härtesten Fakten...
...Einwohner: 80.500 (davon etwa 20.000 Studierende)
...Bundesland: Hessen
...Sonnenstunden: 1415 im Jahr
...Durchschnittstemperatur: 8,9° Celsius







