Die neuen "Rifles". Treibende Kraft und Frontmänner sind nach wie vor die Herren Stoker und Crowther (vorne). Foto: Band
In die europäische Indie-Szene knallten Joel Stoker, Luke Crowther, Rob Pyne und Grant Marsh, zusammen "The Rifles", 2006 mit der Single "She’s got Standards" und dem Debütalbum "No Love Lost".
Fans einschlägiger Gitarrenmusik waren begeistert. Das war ein bisschen wie "Oasis" oder "Echo & The Bunnymen" – und doch wieder anders: ein hartes Gitarrenriff hier, ein Schlagzeug-Solo dort, insgesamt mit dem rauen Charme des nicht Perfekten. Geadelt dadurch, dass Ian Broudie (Ex-"Lightning Seeds") ihr Debüt produzierte und "Modfather" Paul Weller sie mit auf Tour nahm, wurden die vier aus London ganz schnell ganz groß.
2009 folgte mit dem Album "The Great Escape" ein weiterer Kracher, der ziemlich viele Charts-Platzierungen in UK und große Popularität in Deutschland brachte. Doch 2010 stiegen Pyne und Marsh aus. Stoker und Crowther, ohnehin die Songschreiber und strategischen Köpfe der Band, machten alleine weiter, gaben Acoustic-Konzerte, machten vorab Werbung für das neue, dritte Album "Freedom Run" (Right Hook Records/EMI).







