
Laura Engels
"Sound of the forest" ist so etwas wie die Pralinenschachtel unter den Festivals. Man weiß nie, was man kriegt. Zumindest was das Wetter angeht. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte neben Zelt und Schlafsack immer auch die Badesachen und die Winterjacke im Gepäck haben. Die Festivalbesucher waren also am Wochenende gleich doppelt auf die modische Probe gestellt. Was sieht gut aus und schützt gleichzeitig vor den Wetterkapriolen? Sandalen und Turnschuhe waren spätestens am Samstagmittag im Matsch verschwunden. Wer sich dagegen der bunten Gummistiefelparade angeschlossen hatte, konnte problemlos bis in die Nacht durch den Regen tanzen. Der gute alte "Zwiebellook" half mit unzähligen Schichten aus bunten Shirts und Strickpullovern gegen die Kälte. Mit einer Prise Kreativität wurde auch der ein oder andere Müllsack kurzerhand zum Regencape zweckentfremdet. Vielleicht hatten unsere Mütter ja doch Recht: "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung."