T-Shirts gibt es viele. Und hinter jedem Shirt steckt eine Idee und ein Designer, der diese Idee aufs Shirt bringen will. Zusammen mit Jungdesigner Moritz Hippich und seinem Label „Home is where your heart is.“ haben wir eines seiner Shirts auf seinem Weg, raus aus der Fantasie, hin zu seinem neuen Besitzer, begleitet.
Echo-Live: Was hat dich dazu bewogen, ein eigenes Label zu gründen? Was verbindet dich mit Mode und Design?
Moritz Hippich: Das ist eigentlich ganz einfach und kann mit einer Gegenfrage fast schon beantwortet werden: Bist du schon mal in einem größeren Bekleidungsladen gewesen, hast ein cooles T-Shirt oder einen Pulli gefunden, und gleich danach auf der Straße ist dir das gleiche T-Shirt in verschiedenen Formen und Gestalten entgegengelaufen? Genau das ist es, was mich dazu bewegt mit „Home is where your heart is.“ eigene Klamotten in limitierten Auflagen zu produzieren. Hier kannst du sicher sein, dass es wirklich nur 20 oder 30 Leute auf der Welt gibt, die eines dieser Teile tragen. Ich mag es, Klamotten zu tragen, die etwas Besonderes sind, auf die man sich freut, wenn sie wieder gewaschen und im Kleiderschrank sind.
Echo-Live: In welchen Situationen, aus welchen Inspirationen heraus, kommen die Ideen zu neuen Entwürfen?
Moritz Hippich: Da gibt es eigentlich keine besonderen Situationen. Das kann überall sein, mal unterwegs, mal auf Konzerten, ein cooles Plakat und vor allem Musik. Da sind oft schon einzelne Textzeilen inspirierend, die sich dann ab und zu auch auf meinen Klamotten wiederfinden.
Echo-Live: Wie werden die ersten Ideen umgesetzt? Mit Zeichnungen, in Skizzenbüchern oder geht’s gleich an den PC?
Moritz Hippich: Manchmal werden Entwürfe mit Wasserfarben oder Kugelschreiber vorher skizziert, meistens geht es jedoch auf direktem Weg an den Mac.
Echo-Live: Woher beziehst du die Shirts? Nach welchen Kriterien wählst du deine Stoffe und Schnitte aus?
Moritz Hippich: Ich recherchiere viel im Internet und bestelle mir dann meistens vorher Muster und teste diese aus. Hierbei achte ich vor allem auf die Qualität und auf die Schnitte. Ich trage alle meine Textilien vorher zur Probe und wasche sie, um besser sehen zu können wie gut die Qualität ist. Zusätzlich gehe ich auch in Kaufhäusern auf die Suche nach neuen Trends und schaue mir auch die T-Shirts von bekannten Marken an. Wichtig ist mir, dass die Textilien Fairtrade sind.
Echo-Live: Wie kommt die Idee aufs Shirt?
Moritz Hippich: Die Entwürfe werden digitalisiert und ausgearbeitet. Dann werden die Farben ausgewählt und der Produktionsablauf mit der Druckerei besprochen. Eigentlich ganz simpel.
Echo-Live: Was ist beim Druck besonders wichtig?
Moritz Hippich: Der Druck ist qualitativ hochwertig und auch nach vielen Waschgängen immer noch farbecht. Wichtig ist auch, dass der Druck beim Auseinanderziehen nicht reißt und die Farbe nicht zu dick aufgetragen ist. Dafür habe ich aber zum Glück professionelle Fachkräfte, die mich beraten, so dass das bestmögliche Druckergebnis erzielt wird.







