In-Ear-Kopfhörer sind unauffällig, isolieren den Benutzer aber.Foto: Maria Lanznaster/Pixelio.de
Leicht zu verstauen und überhaupt nicht schwer: In-Ear-Kopfhörer sind immer griffbereit. Man steckt sie in den Gehörgang, so dass die Membran dicht vor dem Trommelfell sitzt. Durch diese unmittelbare Nähe ist der Leistungsbedarf der Stöpsel gering, der Akku des Players wird wenig beansprucht. Für Sportler ist besonders der feste Sitz in der Ohrmuschel interessant – ein Verrutschen ist fast unmöglich.
Allerdings sind die Stöpsel nicht für jeden geeignet: Das Gefühl, etwas im Gehörgang zu haben, wird manchen abschrecken. Hinzu kommt die Dämpfung von Außengeräuschen: Autos und andere Verkehrsteilnehmer hört man kaum oder gar nicht – das Unfallrisiko steigt, der In-Ear-Träger ist weitgehend isoliert.
Das ist bei halboffenen Kopfhörern anders: Man bleibt ansprechbar, die Umgebungsakustik wird gedämpft, dringt aber noch ans Ohr. Nahende Autos hört man, bevor sie wie aus dem Nichts auftauchen. Die offenere Bauweise bringt aber auch einen deutlichen Nachteil: Der Sitznachbar im Bus, Zug oder Flugzeug muss je nach Lautstärke mithören und kann sich gestört fühlen.
Halboffene Kopfhörer haben ihrer Stöpselkonkurrenz aber beim Sound manches voraus, meistens klingen sie etwas ausgewogener. Laut Experten ist die Bassleistung im Vergleich zu In-Ears zwar etwas schwächer, dafür verschwinden aber bestimmte Störtöne.Ob große oder kleine Muscheln, Schaumstoff- oder Leder-Polster, zusammenklappbar oder nicht – die Auswahl an Kopfhörern ist groß. Hier entscheiden persönliche Vorlieben – und für viele auch der Lifestyle-Aspekt. Denn halboffene Kopfhörer sind im Gegensatz zu den In-Ears ein Hingucker.







