Die Griesheimer Band "Heavy Pleasure" (von links): Manuel Woller, Nikolas Nold, Arian Kramer und Tommy Bergerstock.Gudrun Hausl
Die Musik ist ihr größtes Hobby und schweißt die Griesheimer Indie-Rock- und Pop-Band „Heavy Pleasure“ mehr und mehr zusammen. Mit ihren selbst geschriebenen Liedern überzeugten Tommy Bergerstock (18), Manuel Woller (19), Arian Kramer (18) und Nikolas Nold (18) zuletzt Jury und Publikum beim „Your-Gig-Bandcontest“ in der „Goldenen Krone“ und setzte sich beim Stadtfinale in Darmstadt als Sieger durch. „Das hat uns noch einmal einen richtigen Kick gegeben“, versichert Nikolas und verspricht, bis zum Bundesfinale in Köln mit einem ebenso gefühlvollen wie rockigen Bühnenprogramm etwas Gutes auf die Beine zu stellen, um Hessen würdig vertreten zu können.
Gegründet wurde die Newcomer-Band bereits 2007. Jedoch spielt sie erst seit zwei Jahren in dieser Formation. „Wir haben experimentell angefangen“, erzählt Schlagzeuger Arian. Jetzt habe meistens Tommy eine musikalische Idee, die sich dann in gemeinsamer Arbeit zu einer Linie verfestigt. An der Fertigstellung des Songs arbeite jeder mit seinem Instrument an der Tonfolge, beziehungsweise dem Rhythmus. „Das ist wie ein Musikbrei, er zu etwas geformt wird“, sagt Arian. Das gehe manchmal innerhalb von zwei Stunden, manchmal dauere es auch bis zu zwei Wochen bis alle mit dem Ergebnis zufrieden sind.
Texte über Liebe, Zukunftsangst und Träume
Die englischen Texte handeln von Liebe, aber auch von Zukunftsängsten und Träumen. „Hier fließen oft persönliche Erfahrungen ein“, offenbart das Griesheimer Quartett und gesteht, dass dadurch auch sehr viel verarbeitet werden kann. Das erarbeitete Bühnenprogramm umfasst zwischenzeitlich 25 Titel. „Wir schreiben Musik für jede Lebenslage“, fasst Arian den Inhalt des Repertoires zusammen.
Die Musikalität wurde den Griesheimer Jungs quasi in die Wiege gelegt. „Wir sind mit Rock-Musik aufgewachsen, denn unsere Väter haben ebenfalls in einer Band gespielt“, erzählen der Bassist Manuel und Sänger Tommy. Mit den „Beatles“ und den „Rolling Stones“ habe man aber auch große musikalische Vorbilder. Der Wunsch aller ist es, irgendwann einmal von der Musik leben zu können. „Natürlich ist es unser Traum, einmal international bekannt zu werden. Da sind wir optimistisch“, meint Arian augenzwinkernd.
Aktuell sind sie auf einem guten Weg. In der Region haben sie bereits durch diverse Auftritte, wie etwa beim Schlossgrabenfest oder dem Zwiebelmarkt, eine gewisse Bekanntheit erreicht. Diese gilt es 2012 beim Bundesfinale zu erweitern.







