Die „"Beatshots". Das Bild zeigt eine Archivaufnahme mit Emma McLellan (von links), Benjamin Mugler, Sandra Grundel und Ferry Helene. Archivfoto: Echo
Sie singen über Beziehungskisten und wie schwer es ist, sich im Leben zurechtzufinden. Sie machen nur Musik, zu der sie auch tanzen würden und sind selbst ihre größten Fans: Die Darmstädter „Beatshots“ machen Darmstadt zum neuen London.
„It’s all about the tits and teeth“ lautet ihr kühnes Motto, mit dem Emma McLellan (Gesang, Gitarre), Ferry Helene (Bass), Anika Nilles (Schlagzeug) und Benny Mugler (Gitarre, Elektrofrickelei) ihren Postpunk/New Wave unter die Leute bringen. Seitdem die Vier – damals allerdings noch mit Sandra Grundel am Schlagzeug – 2008 den Publikumspreis beim Entega-Neukommer-Wettbewerb gewannen, sammeln sie fleißig Ruhm und Erfahrung auf Hessens Bühnen. Mit Erfolg: Die Fangemeinde wächst ständig, und die Produktion des ersten Albums steht unmittelbar bevor.
Die „Beatshots“ klingen einerseits wie eine sehr tanzbare Mischung aus „Bloc Party“ und „Maxïmo Park“, andererseits greifen sie Electro-Einflüsse im Stil der frühen „Infadels“ und „CSS“ auf, alles von der Insel. Tatsächlich ist Sängerin Emma gebürtige Britin. Sie blieb vor sieben Jahren im Rahmen eines Erasmus-Semesters in Darmstadt hängen, "der Liebe wegen, und weil das Bier wenig kostet und die Mieten niedrig sind". Welch ein Segen für Darmstadt, denn neben den „Beatshots“ verfolgt Emma ehrgeizig zusammen mit einer Freundin ihr DJ-Projekt „DontCanDJ“, das seit drei Jahren mit der „ElektroSchule“ im Schlosskeller beglückt.

